Dienstag, den 2. April, 10:00 Uhr im Helga-Jansen-Haus

 

Drei Generationen zusammenbringen:

 

Der Umgang zwischen den Generationen, zwischen Jung und Alt, war schon immer ein interessantes und auch spannungsreiches Feld.  Auch heute ist dies der Fall. Die junge Generation versteht die Älteren oft  nicht  und die Älteren verstehen die Jungen nicht mehr so ganz. Die Generation dazwischen, die Elterngeneration, hat oft Probleme in beide Richtungen.  

 

Wir möchten gerne in einem Projekt zusammen mit den Huchtinger Oberschulen und dem Gymnasium etwas tun, um das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern. In dem Projekt möchten wir die Schüler–Generation ins Gespräch bringen mit der Großeltern-Generation und beide dann mit der Eltern-Generation.

 

 

 

Wie soll das gehen?

 

In einer ersten Runde möchten wir Schüler aus den fünften und sechsten Klassen des Alexander-Humboldt-Gymnasiums mit älteren Menschen aus der Großeltern-Generation zusammenbringen. Zum Start wollen wir uns zunächst kennenlernen und einige organisatorische Fragen klären.

 

 

 

 

"10 Stunden sind eine Schande"

 

Beim Neujahrsempfang im Helga-Jansen-Haus ging Ehrengast Henning Scherf mit der Förderpolitik für die Begegnungsstätten im Bremen hart ins Gericht. Er hält es für unzumutbar, die Leitung einer Begegnungsstätte - oder neuerdings Begegnungszentrum  genannt -  mit der geringen Arbeitszeit für die hauptamtliche Leitung von nur 10 Stunden wöchentlich tätig werden zu lassen.  Hier müsse nach Ansicht von Henning Scherf dringend nachgebessert werden. Gleichzeitig lobte er die hervorragende ehrenamtliche Arbeit in den Begegnungsstätten. Ohne diesen Einsatz wäre die Arbeit gar nicht möglich. Aber die ehrenamtlichen Helfern und Helfer dürften nicht über Gebühr strapaziert werden. Die Belastung habe ihre Grenzen erreicht. Er hoffe sehr, dass die im Mai zu wählende neue Bürgerschaft eine bessere Regelung schaffe.

 

Auch der Bürgerschaftsabgeordnete Björn Fecker sieht die finanzielle Ausstattung der Begegnungsstätten als problematisch an. Er werde sich in der neuen Legislaturperiode für eine kritische Überprüfung im Sinne einer besseren Ausstattung einsetzen, denn am Beispiel Huchting zeige sich sehr deutlich, welche wichtige und gute Arbeit ein Begegnungszentrum für den Stadtteil leiste. Das Helga-Jansen-Haus biete ein beispielhaftes umfangreiches und interessantes Programm für ältere Menschen im Stadtteil. Er freue sich auch sehr, dass dieses Angebot von den Menschen angenommen wird.

 

Der AMeB- Vorsitzende Hubert Resch konnte diesen  Ausführungen nur den Appell   hinzufügen, er wünsche sich für die älteren Menschen in den Stadtteilen und für alle Begegnungszentren ein Umdenken in der Bremer Sozialpolitik. Weiterhin dankte er allen ehrenamtlichen Helfern im Helga-Jansen-Haus  für ihr großes Engagement. AMeB werde im Übrigen zur Bürgerschaftswahl im Mai den kandidierenden Parteien konkrete Fragen zu ihrer Position für die Zukunft der Begegnungsstätten vorlegen.

 

 

Von rechts: Ex-Bürgermeister Henning Scherf, Edith Wangenheim (2. Vors. AMeB), Karin Resch (Besucherrat), Hubert Resch (1. Vors. AMeB)

 

 

Blick in den voll besetzten Saal, vorne links Björn Feccker, Stellv. Fraktionsvors. GRÜNE, Bremen