Begegnungsstätte Vahrer See

 

Wir Einrichtungen im Hanna-Harder-Haus sind ein bisschen stolz, denn:
Hanna war die Erste

Hanna Harder (1868 - 1936) war eine von 18 Frauen, die im Jahr 1919 als erste weibliche Abgeordnete in die Bremer Nationalversammlung gewählt wurden.
Ein Jahr später gründete sie die Arbeiterwohlfahrt in Bremen.

 

 

 

Stadtteil-Kurier Südost - 13.06.2019

 

 

Tafel sucht Ehrenamtliche

Neue Ausgabestelle in der Vahr geplant

Neue Vahr Südost. Auf freiwillige Helfer warten spannende Aufgaben in einem vielfältigen Team in einer neuen geplanten Ausgabestelle der Bremer Tafel in der Vahr. Die Tafel und der Verein Aktive Menschen Bremen (Ameb) suchen Freiwillige aus dem Stadtteil und benachbarten Stadtteilen, die einmal in der Woche helfen möchten. Interessierte Bremer erfahren mehr auf einem Infoabend am Mittwoch, 26. Juni, 17 Uhr, im Senioren-Begegnungszentrum des Vereins Ameb im Hanna-Harder-Haus, Berliner Freiheit 9c. Der Zugang befindet sich in der Otto-Suhr-Straße.

Mit der Initiative „Gemeinsam in Bremen“ (Gib) in Trägerschaft der Awo Bremen ist ein weiterer Partner für die neue Ausgabestelle an Bord. Die Initiative möchte mit der Bremer Tafel und Ameb der erweiterten Ausrichtung „Gib-Andersrum“ Leben einhauchen. Ziel ist es, geflüchtete Menschen sowie Migranten in Ehrenämter zu bringen und ihnen dadurch zu helfen, in der neuen Heimat besser Fuß zu fassen.

In der geplanten Ausgabestelle bekommen Menschen von 65 Jahren und älter sowie mobilitätseingeschränkte Frauen und Männer ab Anfang August jeden Mittwochnachmittag Lebensmittel ausgehändigt. „Gerade für ältere Menschen ist es schwer, in unsere Ausgabestelle nach Hemelingen zu kommen“, sagt Uwe Schneider, erster Vorsitzender der Bremer Tafel. „Altersarmut ist ein Riesenthema auch in der Vahr“, ergänzt Barbara Schneider, Koordinatorin bei Gib und Leiterin des Nachbarschaftstreffs „Vahrer See“. Sie ist die Ansprechpartnerin für die Freiwilligen und wird auch deren Einsatz koordinieren, während das Technische und Organisatorische von der Tafel übernommen wird.

Ein weiteres Ziel für „Gib-Andersrum“ ist es, Frauen und Männer, die bislang noch nicht arbeiten durften oder wegen der Sprachbarrieren nicht konnten, eine regelmäßige Tätigkeit zu verschaffen. Dadurch bekommen sie eine neue Struktur in ihrem Alltag und vielleicht den Fuß in die eine oder andere Tür. „Das kann auch der Einstieg in ein neues Berufsfeld sein“, sagt Barbara Schneider. Deshalb sind die Themenfelder und Fachbereiche, in denen sich Geflüchtete künftig engagieren können, breit gestreut. Die Bremer Tafel ist erst der Anfang.

Die Teilnahme am Infoabend erfolgt unverbindlich ohne Anmeldung oder Anwesenheitslisten. Eventuelle Fragen vorab beantwortet Barbara Schneider unter Telefon 015236894753 oder unter der E-Mail schneider@gemeinsam-in-bremen.de.